Dieser Bericht basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen mit Yuh. Ich bin kein Finanzberater. Investiere verantwortungsbewusst und informiere dich eigenständig über das Produkt und die Risiken.
Alles in einer App: Tägliches Banking, gezieltes Sparen und Investieren.
Kosten: Keine Gebühren für Kontoführung und kostenlose Mastercard.
Multiwährungs-Konto: Spare und zahle in 13 verschiedenen Fremdwährungen.
Swissqoins: Verdiene bei jeder Zahlung mit der Mastercard kleine Beträge zurück.
Mein Einstieg ins Banking war klassisch: Mein erstes Konto hatte ich bei der Raiffeisen. Doch die ständigen Besuche in der Genossenschaftsfiliale wurden mir schnell zu viel – für viele meiner Anliegen musste ich damals persönlich antraben. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, war eine missglückte Bestellung von Fremdwährungen, welche mich massiv verärgerte.
Von der NAB zur Credit Suisse: Ich entschied mich anschliessend für einen Wechsel zur Neuen Aargauer Bank 🪦. Kurze Zeit später wurde diese jedoch von der Credit Suisse geschluckt 🪦🪦. Dort bezahlte ich monatliche Gebühren für das Bankpaket, ohne dass das Angebot wirklich zu meinen Bedürfnissen passte.
Der Wechsel zu Yuh: Noch bevor die grossen Beben rund um die CS die Runde machten, zog ich 2023 die Reissleine. Ich wechselte zu Yuh, da die App schon damals alle meine Kriterien erfüllte:
100% digital: Keine Filialbesuche mehr nötig. Perfekt für Introvertierte.
Kosteneffizient: Keine versteckten oder unnötigen Kontogebühren.
Alles in einer App: Zahlen, sparen und investieren kombiniert.
Wenn du meine Arbeit unterstützen und gleichzeitig von einem Bonus profitieren willst, kannst du bei deiner Neueröffnung eines Kontos bei Yuh meinen persönlichen Empfehlungscode nutzen.
Dein Vorteil: Yuh schreibt dir 500 Swissqoins gut, sobald du dein Konto mit CHF 500 gefüttert hast.
So funktionierts:
Lade die offizielle Yuh App herunter und starte die Registrierung
Gib im Verlauf des Onboardings diesen Code ein:
Wenn du den Code verwendest, erhalte ich im Gegenzug ebenfalls einen Bonus. Win-Win. Danke für deinen tollen Support :).
Das Design von Yuh ist Geschmackssache; es ist verspielt und minimalistisch. Mich persönlich holt dieser moderne Look absolut ab. Technisch bietet die App alles, was ich von modernem Mobile-Banking in der Schweiz erwarte. Anbindungen zu Twint, Apple Pay, E-Bill etc. sind natürlich alle mit an Bord.
Mein absolutes Lieblingsfeature sind die individuellen Sparprojekte. Ich nutze sie, um Rücklagen für Fixkosten (z.B. Steuern oder Abos) zu bilden.
Mein persönlicher Workflow: An einem fixen Tag im Monat erledige ich alle Rechnungen, Daueraufräge und fülle meine Sparprojekte. Was danach übrig bleibt, kann ich ohne schlechtes Gewissen ausgeben. Diese Struktur gibt mir volle Kontrolle und stellt sicher, dass ich nicht über meine Verhältnisse lebe.
Trotz der Begeisterung gibt es Kritikpunkte:
Zahlungen: Das Kopieren von Zahlungsdaten fühlt sich oft unnötig umständlich an und könnte einfacher umgesetzt werden.
Fehlende Übersicht: Yuh hat das frühere Linien-Diagramm (Entwicklung von Cash & Investment) entfernt. Warum diese hilfreiche Funktion gestrichen wurde, ist mir ein Rätsel.
Kostenlose Kontoführung: Keine monatlichen Grundgebühren – ein starkes Argument im Schweizer Markt.
All-in-One App: Bezahlen, Sparen und Investieren (Aktien, ETFs, Krypto) in einer einzigen Oberfläche.
Individuelle Sparziele: Die „Sparprojekte“ helfen mir massiv dabei, Ordnung in mein Budget zu bringen.
Säule 3a: Yuh bietet mittlerweile auch eine integrierte Vorsorgelösung an.
Hinweis: Da ich meine Säule 3a aktuell bei VIAC führe, habe ich das Vorsorge-Produkt von Yuh nicht selbst getestet. Es macht die App jedoch für Minimalisten attraktiv, die wirklich alles bei einem einzigen Anbieter bündeln möchten.
Keine Verzinsung auf Projekten: Zum aktuellen Zeitpunkt werden die Guthaben nicht verzinst. Natürlich kann sich das auch wieder ändern!
Trotzdem: Den Notgroschen auf Yuh in Projekten zu parken, lohnt sich daher momentan nicht. Hier sind andere Alternativen momentan attraktiver.
Bargeld-Einzahlungen: Ja, Bargeld existiert auch heute noch – doch bei einer reinen Digitalbank muss man hier einen Abstrich in Kauf nehmen. Bargeld auf das eigene Konto einzuzahlen, ist bei Yuh nämlich umständlich.
Der „Workaround“ besteht darin, sich selbst eine Rechnung auszustellen, um diese anschliessend physisch am Postschalter bar einzuzahlen.
Maximal kompliziert: Hier wäre eine einfachere und bequemere Alternative absolut wünschenswert.